2009

Vorbericht - Rallye Sprint

EIN VIERTEL-JAHRHUNDERT RALLYESPRINT - JOE BAIER IST WIEDER DABEI

25 Jahre – also ein Viertel-Jahrhundert fährt man nun schon den legendären Rallyesprint auf Schotter auf den Harrachschen Gründen in Bruckneudorf / Burgenland. Zu diesem „Jubiläum“ kommt Joe Baier am 14. /15. August gerne, denn der Rallye-Event ist seit Jahren ein Fixtermin für Joe Baier und sein Team.
Mit seinem Seat Ibiza erreichte er immer einen Platz am „Stockerl“, im Jahre 2006 sorgte Joe mit dem ersten Auftritt im damals frisch erworbenen 911er als Vorausauto und „VIP Taxi“ für schöne Drifts und lauten Sound, 2008 ist er mit Co Levente Laczko 2. in der Historischen Wertung geworden. Nach einer aus sportlicher Sicht „unglücklichen Triestingtal-Rallye im April 2009 – Ausfall durch ein abgerissenes Hinterrad nach Kollision mit einem auf der Strecke befindlichen großen Stein - hat Joe mit dem vom Porschetuner M. Barbach wieder in Schuß gebrachten Rallyeauto einiges vor. Der historische Porsche 911 wurde wieder vom Porschemechaniker schlechthin auf dieses Event vorbereitet, für die perfekte Fahrwerksabstimmung hat wieder einmal Werner Jahrbacher gesorgt. Neben spektakulären Drifts und viel Spaß am Fahren ist das Ziel von Joe und Copilot Levente Laczko klar definiert: Ein Stockerlplatz bei den „Historischen“. Aufgrund der zahlreichen Nennungen bei den historischen Autos wird man aber für einen Stockerlplatz hart arbeiten müssen und es darf nicht der geringste Fehler passieren.
Leider kann das Duo Baier/ Laczko nicht mit dem „scharfen“ Rennmotor zu Werke gehen, da einige Motorteile unerwartet lange Lieferzeiten haben, aber auch ein Serienmotor hat ein wenig über 200 PS – und das sollte, so Joe Baier auf Schotter passen...

Bis dato haben bereits mehr als 70 Teams aus Österreich und dem Ausland für „das Schotterevent der Superlative“ ihre Nennung abgegeben, darunter auch der italienische Schotterstar und Vorjahresgewinner des Rallyesprints Allesandro Tadei auf Mitsubishi Evo 8, der auch heuer wieder zu den Favoriten auf den Schotterstrassen von Graf Ernst Harrach zählt.

Für Joe Baier lautet das Ziel: Ein Stockerlplatz bei den „Historischen“ und vielleicht einmal seinen ewigen Klassen-Kontrahenten Willi Polesznig im starken Porsche 911 auf der einen oder der anderen Sonderprüfung schlagen zu können. Joe resümiert: „Das wichtigste ist, dass viele Zuschauer dem Schotterspektakel beiwohnen werden, dass das Wetter paßt und kein Unfall passiert. Ich hoffe, dass ich von Anfang an „gleich den Rhythmus finde und gut ins Fahren komme“, denn ich bin heuer ja erst eine Rallye gefahren.“ Joe Baier, der auch heuer wieder von Weilguni Klosterneuburg unterstützt wird, will die Zuschauer mit Drifts und dem Motorsound des alten Porsches jedenfalls erfreuen!“

Nähere Infos - wie Startnummern und Startzeiten - finden Sie unter www.rallyesprint.at

Triestingtal-Rallye
Joe Baier/Levente Laczko

Von 17. bis 18. April 2009 hat die Triestingtalrallye, ein Lauf zur Austrian Rallye Challenge, veranstaltet von der Rallyegemeinschaft Triestingtal wieder stattgefunden. Joe Baier ging mit seinem Porsche 911 SC in der Klasse der historischen Automobile an den Start. Hochmotiviert ging das Team um Joe mit Michael Barbach, welcher den Rennwagen wieder perfekt vorbereitet hat an den Start. Nach den bei Joe Baier schon obligatorischen Anlaufschwierigkeiten aufgrund seiner langen Pausen zwischen den Schotterevents kam er mit Beifahrer Levente Laczko nur langsam in die Gänge. Als Joe endlich seinen Speed gefunden hatte und wieder mit viel Gefühl den „Hecktriebler“ bewegte und das Fahren wieder richtig Spaß zu machen begann, kam er auf der teilweise sehr schlechten Piste auf SP 5 bei einer Bergabpassage in große Schwierigkeiten. Ein riesiger Felsblock lag auf der Strecke und dieser wurde Baier / Laczko zum Verhängnis: Das Duo konnte aufgrund der starken Staubentwicklung des Vordermannes den Felsbrocken nicht mehr rechtzeitig erkennen und dieser riss das rechte Hinterrad aus. Zum Glück konnte Joe den Porsche auf der Strecke halten und in einen „Notausgang“ schieben, mußte aber sofort feststellen, dass mit diesem Schaden an eine Weiterfahrt nicht zu denken war. Joe und Levente mußten vor Ort das Ende der SP abwarten und wurden vom SP-Leiter dankenswerterweise auf die Bundesstraße geschleppt. Joe war sehr enttäuscht zumal er sich auf diese Rallye optimal vorbereitet hat und sich schon sehr auf diesen Schotterevent gefreut hat. Nach erster Resignation ist Joe nun wieder voller Tatendrang und freut sich auf den 25. Rallyesprint in Bruck a.d. Leitha, wo er gemeinsam mit Copilot Levente Laczko wieder um einen Stockerlplatz bei den Historischen kämpfen will.

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Triestingtal-Rallye
Vorbericht

Nach 8 Monaten Pause startet Joe Baier wieder bei einer Rallye!
Das Wettbewerbsauto, ein Porsche 911, wurde von M. Barbach auf das Schotterevent vorbereitet und mit Levente Laczko steht auch der Stammbeifahrer wieder zur Verfügung. Beim letzten Start im Triestingtal 2007 konnte Joe den 2. Platz bei den „Historischen“ erreichen, ein Rang, der 2009 nur schwer zu erreichen sein wird. 13 Teams haben in der Gruppe der historischen Fahrzeuge ihre Nennung abgegeben, darunter sehr schnelle Männer wie Hans Georg Lindner, Gerhard Oppenauer, Christoph Weber, Ossi Hebenstreit und natürlich Willi Polesznig.

„Ich hoffe, dass ich schnell den Rhythmus finden werde, denn nur wenn ich von der ersten SP voll konzentriert bin kann ich bei den „Historischen“ ein Wörtchen mitreden. Ich wünsche allen Beteiligten eine schöne und vor allem unfallfreie Rallye.“ so Joe Baier.

2008

RALLYESPRINT 2008
Joe Baier/Levente Laczko

Nach 16 monatiger Rallyepause setzte sich Joe Baier, der mit seinem langjährigen Beifahrer Levente Laczko antrat, wieder hinter das Lenkrad seines Porsche 911.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten durch die lange Rennpause bedingt, konnte sich das Duo Baier/Laczko bei den historischen Fahrzeugen auf den zweiten Platz setzen.
Die Bedingungen waren wegen des nächtlichen Unwetters in der Nacht nicht gerade gut für einen heckbetriebenen Porsche 911. Auf manchen Stellen der 16 km langen Strecke, welche 5mal befahren werden mußte, waren die Spurrillen bis zu 50 cm tief.
Baiers „ewiger Konkurrent“, Willi Polesznig mit seinem „Co“ Peter Stark, ebenfalls in einem Porsche 911, kam mit den extrem schwierigen Bedingungen aufgrund seiner langjährigen Erfahrung besser zurecht und war nicht zu schlagen.
Um den zweiten Platz bei den historischen Fahrzeugen lieferten sich Joe Baier und Ossi Hebenstreit im Ford Escort einen wahren Sekundenkrimi. Auf der vorletzten Sonderprüfung überholte Hebenstreit Baier und setzte sich mit 8 Sekunden Vorsprung auf Platz 2.
Doch auf der letzten Sonderprüfung konnte Joe Baier endlich seine Performance steigern und fuhr um 24! Sekunden schneller als der Fordpilot und sicherte sich so den zweiten Platz bei den historischen Fahrzeugen.
Joe Baier und Levente Laczko waren von allen Startern drittschnellstes Nichtallradauto, was bei den anfänglich schlammigen Bedingungen eine solide Leistung ist. In der Gesamtwertung belegte die Porschebesatzung den 22. Rang von 70 Teams.
„Ich habe sehr lange gebraucht, um mich nach der langen Pause wieder 100%ig sicher zu fühlen, mir fehlen einfach Rallyekilometer, aber die letzte Sonderprüfung war super, ich konnte sogar einige moderne Allradautos schlagen. Schade, daß die Rallye dann aus war, als ich begann schnell zu werden, denn ich hätte sicher noch den einen oder anderen Platz im Gesamtklassement gut machen können. Wichtig ist aber, daß ich am Auto keinen Kratzer gemacht habe und daß ich die Fans mit meinen Drifts erfreuen konnte “, so Joe Baier bei der Siegerehrung am Hauptplatz von Bruck/Leitha.

2007

TRIESTINGTAL RALLYE 2007
Joe Baier/Nina-Irina Wassnig

„Ich habe das Beste aus der Gesamtsituation gemacht“, resümiert Joe Baier, denn diese Rallye ist für ihn schon im Vorfeld unter keinem guten Stern gestanden. Joe litt seit Tagen an einer Grippe, welche ihm noch während der Streckenbesichtigung zu schaffen machte. Der Porsche war im Gegensatz zum Fahrer jedoch „topfit“: Nach der „materialmordenden“ Abu Dhabi Classic im Jänner 2007 wurde der 911er von M. Barbach komplett revidiert, vom Sand befreit und alle Karosserieschäden behoben.

Nach der Streckenbesichtigung am Freitag, welche Joe nur unter erheblichem Einfluss von Medikamenten absolvieren konnte, startete das Duo Baier/Wassnig am Samstag zur ersten SP bei traumhaftem Wetter.
Diese begann jedoch sogleich mit einem technischen Fiasko, denn bei der ersten Bodenwelle beim Start quittierte die Sprechanlage ihren Dienst. Deshalb „rollte“ Joe (mehr oder weniger) ohne Ansage über die erste SP. Nina konnte den Defekt am Weg zur 2.SP notdürftig beheben. Die gefahrenen Zeiten waren jedoch keineswegs berauschend, lagen sie immer zwischen dem 20. und 30. Gesamtplatz, Joe war eben körperlich nicht 100 % fit.

Werner Jahrbacher zeigte einmal mehr, dass er nicht nur ein Topmann in Sachen Fahrwerk ist, denn er lötete die defekte Kabelverbindung der Sprechanlage am Serviceplatz in Rekordzeit.

Die 16 Kilometer-SP „Haidlhof“ lag Joe überhaupt nicht, da schon beim ersten Befahren durch die große Teilnehmeranzahl bedingt, sehr tiefe Spurrillen die Linie vorgaben. Hier vergab das Team Baier/ Wassnig auch eine bessere Gesamtplatzierung, denn, so Joe, „waren die Spurrillen tief, der Staub heftig und die Sicht teilweise eingeschränkt“. Zwei mal mußte Joe deshalb auf dieser SP auf Schritttempo reduzieren. Dennoch ist und bleibt Schotter der „Lieblingsuntergrund“ von Joe.

„Alles funktionierte perfekt bei dieser Rallye– lediglich der Fahrer lief im „Notprogramm“: „Ich war froh, dass ich soweit fit war, um an den Start gehen zu können. Schade, dass der Stadtkurs nur dreimal zu fahren war – denn das hat mit richtig Spaß gemacht. Ich hoffe, die ZuseherInnen und Fans hatten genauso viel Spaß wie ich“, so Joe Baier bei der gut besuchten Siegerehrung im Weissenbacher Veranstaltungszelt.

Am Ende des Tages wurde es ein 2.Klassenplatz hinter Markenkollege Willi Polesznig, ein 3. Platz bei den Historischen und ein 22. Gesamtrang. Sportliches Highlight war sicher die siebentschnellste Zeit auf der letzten SP – dem Rundkurs - nur 3. Sekunden hinter Aron Burkart im C2 Kitcar.

Die Ausfallsquote von fast 50 Prozent war beträchtlich und sagt über die Härte dieser Rallye viel aus. Der nächste Einsatz von Joe Baier und seinem gelben Porsche Carrera 911wird beim Rallyesprint im August stattfinden.

Gratulation an dieser Stelle auch an die Organisatoren dieser Rallye.

ABU DHABI CLASSIC RALLYE 2007
Joe Baier/Nina-Irina Wassnig

Joe Baier beendet seine erste Rallye mit dem, von M. Barbach aufgebauten Porsche 911, am 8. Gesamtrang von 48 Startern. Und es war die erste Zielankunft bei einer Auslandsrallye, nachdem Joe schon in Udine und Koper jeweils von technischen Defekten gestoppt wurde.

Schon das erste Befahren der Strecke mit Fahrschulautos (jetzt zum Schrottpreis zu erwerben) gestaltete sich äußerst schwierig. Die Autos waren einfach nicht wüstentauglich,( die Fahrschule wusste auch nicht, dass damit trainiert werden würde) und so kam es, dass ständig ein Teilnehmer irgendwo in der Wüste stecken blieb – so auch das Duo Baier/Wassnig, und dass diverse Stoßstangen und andere Karosserieteile im Sand liegen blieben. Auch konnte man feststellen, dass die Kamele nicht nur hinter dem Zaum leben, sondern auch die Sonderprüfung als Weg nutzten. ( 300 Kuppe gerade - maybe camels!).

Als Joe das erste Mal die „Corniche“ (Hauptstrasse in der Hauptstadt Abu Dhabis dem Wasser entlang) fuhr, stand sein Herz kurz fast still: „So etwas habe ich noch nicht gesehen, mein gelber 911er hing als Werbeplakat für die Rallye über 50 (!!) mal auf Hochhäusern und beleuchteten Plakatwänden. Jeder im Hotel kannte mein Auto bevor ich angekommen war. Einfach genial“ so Joe .

Die erste SP verlief nach langer, zäher Anreise nach Sweihan (120 km von Abu Dhabi, ewig gerade Autobahn) ohne Probleme, abgesehen davon, dass die beiden Wüstennewcomer auf einen Italiener aufliefen, der 4 ! Minuten vor ihnen gestartet war und die letzten 5 km im Staub ohne Sicht fuhren. Platz 14 war das Ergebnis – zeitgleich mit dem Europameister 2006 Michael Stoschek.

Voll motiviert starteten Joe und Nina in die SP2, doch die Beiden verfuhren sich auf der SP und verloren mindestens 10 Minuten. Als man dann doch den richtigen Pfad gefunden hatte, übersah Joe noch eine Welle und beschädigte die Front und das Schaltgestänge seines 911er`s erheblich. Natürlich gas es k e i n Service dazwischen, und so musste auch SP 3 nur im zweiten und vierten Gang bewältigt werden – der Zeitverlust hielt sich in Grenzen, Platz ............ im Gesamtklassement.

Jetzt kam die Zeit der Servicecrew: Michael Barbach und die Gebrüder Grafeneder ( Hatsch und Grafix oder A- und B Hörnchen) schafften es, in 20 Minuten den Porsche wieder flott zu machen.

Auf der SP 4 lief alles normal, 8te SP Zeit war der Lohn für eine fehlerfreie Fahrt.
Leider kam es auf SP 5, auf der sich die Beiden schon einmal „vertan“ hatten, erneut zu einem „kleinen Fehler“ der sich mit 2 Minuten Strafzeit niederschlug.

Ziemlich entmutigt stellten Joe und Nina den Boliden im Park Ferme ab. Da jene Sonderprüfung auch am Tag 2 am Programm stand und die Beiden nicht wussten , wo der Fehler lag, holte Nina sich Anregungen vom Schrieb von Willi Polesznig und Peter Stark.

Auf der Eröffnungsprüfung des zweiten Tages lief alles toll und die Beiden errangen trotz vorsichtiger Fahrweise die 9 SP Zeit.

Als jene Sonderprüfung am Programm war, wo sich Joe und Nina am Vortag nicht zurechtgefunden hatten, wurde es bei der Anfahrt zu dieser sehr still im Porsche – hoffentlich passt der Schrieb von Willi und Peter: „ Wenn wir uns jetzt ein drittes Mal verfahren, gehören wir entmündigt! So Joe kurz vor dem Start – aber es lief alles OK. Mit langsamer, konzentrierter Fahrt schaffte Joe die 12 Sonderprüfungszeit – ohne sich zu verfahren.
Auf der vorletzten SP sprang Joe zu weit links über eine Kuppe und beschädigte erneut die Front des 911er´s schwer, doch Dank der Hilfe von Sepperl Pointinger, der Joe seinen Porsche vor der letzten SP wieder fahrtauglich machte, konnten Joe und Nina die letzte Sonderprüfung in Angriff nehmen.

Mit einem ziemlich verbogenen Porsche fuhr Joe die vierte SP – Zeit und erreichte am 8. Gesamtrang das Ziel, welches wieder in Abu Dhabi war.

Dass mit den österreichischen Rallyefahrern überall zu rechnen ist, zeigt die Tatsache, dass unter den ersten neun im Gesamtklassement Österreicher sind. Hinter dem Sieger, Ernst Harrach/Johann Pranter belegten Willy Polesznig/Peter Stark den zweiten Platz. Den fünften Platz belegten Sepp Gruber/Gerhard Heger und hinter Joe Baier und Nina Irina Wassnig erkämpften sich Sepperl und Gertude Pointinger nach zwölfminütigen „Sandschaufeln“ den 9. Gesamtrang..

Für Joe und Nina war es trotz der Hoppalas unf SP 2 und 5 eine gelungene Premiere in der FIA Historic Rallyechampionship und die SP Zeiten, wo keine Probleme waren sind für die beiden mehr als in Ordnung.

Im Vorfeld der Rallye wurde darauf hingewiesen, dass es für die Teilnahme an dieser erstmals stattfindenden Veranstaltung in Abu Dhabi eines „open Minds“ bedarf. Die Organisation von Franz Mikes und Claudia Bidlas war jedoch gewohnt professionell, Verbesserungen gibt es lediglich auf Seiten Organisation des Umfeldes der Rallye, beim „Rahmenprogramm“ zu vermerken, denn getätigte Ankündigungen im gebuchten „Rallyepackage“ im Vorfeld wurden leider vor Ort nicht eingehalten.

Mein Dank geht auch an Claudia Palt, Michael Barbach, „Hatsch“ und „Grafix“, und Willy und Peter.

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2006

BP ULTIMATE RALLYE
Clemens Baier/Levente Laczko

Nach einem Jahr Rallyepause steigt Clemens Baier wieder in ein Rallyeauto! Nachdem der erfolgreiche Seat Ibiza einen neuen Besitzer gefunden hat, und der Porsche 911 von Bruder Joe gerade neu aufgebaut wird, wurde Clemens bei Stefan Zwanzinger fündig. Der ehemalige VW TDI Kit-Car Techniker hat das frühere Trainigsauto von Christian Lippitsch komplett neu aufgebaut und ein weinig „optimiert“. „Da die Klasse 9 (Diesel und Erdgasautos) die am stärksten besetzte Klasse ist, kann man von einem Stockerlplatz nur Träumen. Ich erwarte mir von Clemens eine Rallye ohne Zwischenfälle, er soll sich langsam an das neue Auto gewöhnen, und wenn alles klappt, wird er im Gesamtklassement locker unter die ersten 20 kommen.“ so Einsatzleiter Joe. „Highlight der Rallye ist sicherlich das Megaevent im Magna Racino, jedoch die legendäre Nachtsonderprüfung „St. Peter“ wird den Unterschied zwischen Buben und Männern zeigen. Ich freue mich schon voll auf die Rallye, welche zu den schönsten in Österreich gehört, und möchte voll attackieren. Der Test in Enzersfeld (NÖ) ist gut verlaufen, lediglich die Bremskraftverteilung muss noch ein weinig auf meine Fahrweise angepasst werden.“ fasst Clemens die wichtigsten Fakten zusammen. Als Co-Pilot nimmt wieder Levente Laczko neben Clemens Platz, als Mechanikercrew werden Stefan Zwanzinger, Christoph Eichberger und Stefan Heindl für den nötigen technischen Support sorgen.

JOE BAIER FÄHRT ALS VORAUSAUTO AUF PORSCHE 911

BEIM RALLYESPRINT !!!

Nach einjähriger Pause (3. Platz A7 beim Rallyesprint) steigt Joe Baier wieder in ein Rallyeauto. Es handelt sich dabei um jenen 911er, den schon Franz Wittmann als T-MOBILE Porsche (rosa) als Vorausauto bewegt hat.

2004 war Porsche Tuner Michi Barbach bei der Triestingtal Rallye und der Waldviertelrallye mit dem Carrera im Einsatz. (gelb) „Ich hoffe, dass ich mich halbwegs schnell an die „Heckschleuder“ gewöhnen werde, der 911er ist sicher jenes Auto, welches am schwierigsten zu beherrschen ist.

Mit kommt deshalb die Geschichte als Vorausauto ganz gelegen, das Auto einmal ohne Druck kennen zu lernen“, so Joe. Der Bolide ist erst am Freitag um 11 Uhr aus München in Wien eingetroffen, ohne Käfig, Sitze, Gurte, Stoßstangen,..... Nach 3 Tagen und Nächten lief der 911er das erste mal – sehr sehr laut - „Jetzt sind nur mehr optische Dinge und andere Kleinigkeiten zu erledigen, wenn nichts außergewöhnliches passiert, wird der Porsche ab Freitag, den 11.8.2006, im „Käshof“ brüllen, und das eine Woche nachdem er wieder österreichische Boden unter den Rädern hatte.

Eine Glanzleistung der Servicecrew.“ sagt Joe Baier. Besonderer Dank gebührt Max Führenstahl, Stefan Zwanzinger und Michael Barbach, ohne deren Hilfe das Auto nicht fertig wäre!!!!

RALLYESPRINT 2006
ERFOLGREICHES „ROLL OUT“ FÜR JOE BAIER UND SEINEN PORSCHE 911

In nur einer Woche wurde das neue Rallyeauto von BAIER-RACING einsatzbereit gemacht.

Der letzte „Schliff“ kam von Fahrwerksguru Werner Jahrbacher von Bilstein-Servicecenter-Austria, der wieder einmal die optimale Einstellung für die schwierigen Verhältnisse gefunden hat.

„Ich bin mit dem Auto auf Anhieb gut zurecht gekommen, was mich selbst überraschte. Ich hatte noch nie so viel Spaß beim Autofahren wie mit diesem alten Porsche“, so Joe Baier nach dem Schotterevent, bei dem Joe als Vorausauto zum Einsatz gekommen ist.

Die Zukunft mit dem Auto schaut so aus, dass die Karosserie neu aufbereitet wird, um auch optisch einen guten Eindruck zu machen. Die Teilnahme an der Waldviertelrallye ist ziemlich fix und als Draufgabe wird sich Joe Baier eine Auslandsrallye für Historische Fahrzeuge gönnen.

2005

BERICHT BP-ULTIMATE RALLYE
Clemens Baier/Levente Laczko

Schon zu Beginn der Rallye, in der Wiener Krieau vor vollen Zuschauerrängen, zeigte sich Clemens Baier voll motiviert und besiegte seinen Gegner im Kampf „Mann gegen Mann“, Stefan Reiniger, deutlich.

Nach der neuen Sonderprüfung Thernberg, der ersten SP am Freitag, platzierte sich Clemens, der wieder mit Levente Laczko unterwegs war auf dem 2. Platz in der Klasse A/7 und auf Platz 22. im Gesamtklassement. Der Seat Ibiza 16V lief wie gewohnt problemlos und auch der Pilot ging sehr konzentriert zur Sache. Die Mechaniker, Max und Christian Rempelsperger, beschäftigten sich nur mit Scheibenputzen und Räderumstecken, der Lohn für ein sehr gewissenhaft vorbereitetes Auto.

Eine Schrecksekunde gab es dennoch, als auf der SP Mönichkirchen der Seat von der Strecke abkam und eine Böschung hinunter rutschte. Glücklicher Weise fand der Pilot auf Umwegen wieder auf die Sonderprüfung zurück und hielt den Zeitverlust relativ gering. Am Ende gab es für das Duo Baier/Laczko den 19.Gesamtrang und Rang 2 in der Klasse A/7 hinter Lokalmatador Andi Waldherr im Golf Kit Car.

Aufgrund der immer höher werdenden Kosten kann das BAIER-RACING-TEAM erst wieder im Jahr 2006 an den Start gehen.

Stockerlplatz für Joe Baier beim
Rallyesprint in Bruck/Leitha

Mit einer Bestzeit in der Klasse A/7 und der 25. Gesamtzeit von 80 Startern begann für das Duo Joe Baier/Levente Laczko der diesjährige Rallyesprint auf den Harrach´schen Gütern.
Der Seat Ibiza ist von Grabner Motorsport wieder perfekt auf das Schotterevent vorbereitet worden. Auch die Ansagen von Co-Pilot Levente Laczko , einem Rallyesprintneuling, waren perfekt.
Als auf der dritten Sonderprüfung nach halber Strecke plötzlich ein Bremsversagen aufgetreten ist, wusste Joe Baier, dass der Klassensieg in weite Ferne gerückt ist. Mit viel Glück konnte Joe auf der Strecke bleiben und die Führung in der Klasse A/7 verteidigen.
„ Ich wollte bei ca. 120 km/h eine Kurve anbremsen doch plötzlich fiel das Pedal durch - die Bremse hat einfach nicht gegriffen. Dieses Erlebnis ist wohl der Albtraum eines jeden Rallyepiloten, es war echt schwierig, das Auto nur mit der Handbremse zu bremsen.“ sagt Joe am Serviceplatz, dem der Schock noch anzusehen war.
Der Grund für dieses Horrorerlebnis war ein, von einem Stein durchtrennter Stahlbremsschlauch, der von der Servicecrew sofort ausgetauscht wurde.

Mit neuen Reifen und voller Motivation nahmen die Beiden die vierte SP in Angriff, welche aber leider wegen des Unfalles eines italienischen Clio-Piloten abgebrochen wurde.

Auf der vorletzten Sonderprüfung hatte Joe Baier erneut mit Bremsproblemen zu kämpfen, da sich im Bremssystem offenbar noch immer ein wenig Luft befand. Das Ergebnis dieser Sonderprüfung war deshalb nur die viertbeste Zeit der Klasse A/7 und der Verlust der Führung an den Italiener Giuliano Franzoso. Auch der zweite Verfolger, Loris Baldacci, Bruder von Rallyesprint Bestzeithalter und Junior-WM Teilnehmer Mirco Baldacci, kam gefährlich nahe.
Die sechste SP war an Spannung nicht zu überbieten. Loris Baldacci, im Fiat Stilo Abarth Gruppe A fuhr eine sensationelle letzte Sonderprüfungszeit und verdrängte Joe Baier um eine! Sekunde vom zweiten auf den dritten Rang in der Klasse A/7 und den 26. Rang im Klassement. 57 Teams erreichten das Ziel.

VORSCHAU
BAIER-RACING BEIM RALLYESPRINT

Nach dem technisch bedingten Ausfall in aussichtsreicher Position bei der RALLY KOPER in Slowenien starten Joe Baier und Levente Laczko nun wieder auf ihrem Lieblingsuntergrund: Schotter!

Da die Beiden ihren Start bei der „Triestingtal Rallye“ aus beruflichen Gründen absagen mussten, freuen sie sich nun, am 12. + 13. August 2005 beim Rallysprint teilnehmen zu können. Als Sportgerät dient nicht wie ursprünglich geplant ein angemieteter Golf TDI, sondern der bekannte und bewährte Seat Ibiza von BAIER RACING.

„Ursprünglich war geplant, dass ich den Rallyesprint mit einem Golf TDI fahre, da mein Bruder die Mühlviertel Rallye und die PB-Ultimate Rallye mit dem Ibiza fahren wird und der Rallyesprint genau zwischen den beiden Veranstaltungen liegt. Der Seat sollte geschont werden, aber nach technischen Problemen mit dem Golf TDI, habe ich mich dazu entschlossen, doch mit d e m Auto zu fahren, welches ich gut kenne“, so Joe Baier, welcher dem Rallyesprint schon entgegenfiebert.

Das Fahrwerk wird wieder vom BILSTEIN SERVICE-CENTER AUSTRIA unter der Leitung von Werner Jahrbacher auf die schnellen Schotterstrassen rund um Bruckneudorf abgestimmt und der IBIZA wird auch wieder von GRABNER MOTORSPORT auf das Schotterevent vorbereitet und auch vor Ort betreut. Neben dem Seat betreut die GRABNER MOTORSPORT Crew auch die EVOs von Teamchef Johann Grabner und „Quertreiber“ Andi Hulak, sowie von „Oldboy“ Gerhard Haidinger

„Die größten Gegner in der Klasse A/7“- so Joe Baier – „ sind wahrscheinlich die beiden Italiener Loris BALDACCI und Giuliano Franzoso sowie Erwin Hosner und Phillip Manhart aus Österreich“.
Erklärtes Ziel von Joe Baier, der wie gewohnt mit Levente Laczko an den Start gehen wird, ist ein Stockerplatz, unter der Voraussetzung der Seat „macht keine Mucken“.

Das BAIER RACING TEAM bedankt sich besonders bei AUTO MAKE UP ZEILER, APPEL LEDERMÖBEL und VW WEILGUNI KLOSTERNEUBURG für die Unterstützung bei diesem Schotterevent!

Clemens BAIER startet bei der
Mühlviertel Rallye im SEAT IBIZA

90 Teams haben für die Mühlviertel Rallye genannt, darunter auch Clemens Baier, der nach 8-monatiger Pause wieder hinter dem Lenkrad sitzt.

Die Mühlviertel Rallye gilt als Test für die im September stattfindende PB-Ultimate Rallye in Aspang. Da Nina Irina Wassnig mit Wolfgang Franek unterwegs ist und Levente Laczko beruflich verhindert ist, fungiert diesmal Nadeem Baig alsCo-Pilot.

Ziel für das Team von BAIER-RACING ist ein Stockerlplatz in der Klasse A/7.
Als Favoriten in der Klasse A/7 gelten Wolfgang Franek im Astra und Heinz Andlinger im Golf Kit Car, obwohl auch mit R. Printzl, Mühlberger und Josef Schrott zu rechnen sein wird.

„ Bei dieser Rallye geht es hauptsächlich darum, wieder ein Gefühl für das Auto zu bekommen, das Resultat ist eher zweitranging.“ meint Clemens Baier.

Das Auto wird wieder von den Mannen von GRABNER MOTORSPORT betreut und für die „Strassenlage“ war wieder Werner Jahrbacher vom BILSTEIN SERVICE CENTER zuständig.

„Da ich leider auf Urlaub bin, drücke ich Clemens von Italien die Daumen und hoffe, dass das neue Getriebe und die Halbwellen halten. Besondern Dank gilt den Sponsoren SIEMENS-FUJITSU und AUTO MAKE UP ZEILER ( www.kfz-zeiler.at ) sagt Teamchef Joe, der beim
Rallyesprint in Bruck/Leitha mit einem Golf TDI seine Dieselpremiere geben wird.

BAIER-RACING startet bei der
KOPER RALLY - oder „Der Sonne entgegen“

Nach zwei fast zwei Jahren Asphalt - Abstinenz (OMV RALLYE Aspang 2003) startet Joe Baier mit seinem Co-Piloten Levente Laczko wieder auf festem Boden.
Der Seat IBIZA Cupra wird von GRABNER MOTORSPORT auf dieses Event vorbereitet und auch Vorort sorgen Markus und Christian Rempelsberger dafür, dass der Bolide die Zielrampe erreicht. ( Seitdem GRABNER MOTORSPORT das Auto betreut gab es keinen technischen Ausfall) Das Fahrwerk wurde von Werner Jahrbacher vom Bilstein Service Center auf die Verhältnisse eingestellt.

Bei dem Lauf zur Slowenischen Meisterschaft haben 104 Teams ihre Nennung abgegeben.
„ Nach einem Tip von Roland Dorfner haben wir uns zum Start entschieden und dachten, an einer „kleinen“ Rallye teilzunehmen – aber erstens kommt es anders uns zweites als man denkt....
Absolutes Highlight der Rallye ist die erste SP, die direkt in der Altstadt vor tausenden Fans durchgeführt wird.

„Ich bin neugierig, wie schnell ich mich auf die engen Asphaltstrassen einstellen werde.
Ein Stockerlplatz wäre ein Traum, aber bei 12 Teams in der Klasse A/7 wird es ein Traum bleiben. Mein Ziel ist am Samstag über Zielrampe zu fahren, Spaß am rallyefahren zu haben und anschließend eine schöne Party mit dem Team zu feiern.“ fiebert Joe Baier dem Start schon entgegen.
Besonderer Dank gebührt den Sponsoren SEAT WEILGUNI, Zeiler Automake Up und der Fahrschule Schwedenplatz, ohne deren Unterstützung eine Teilnahme an der Rallye nicht möglich wäre.

Eine besondere Ehre ist für BAIER-RACING, dass die Challengesieger Wolfgang Franek und Nina-Irina Wassnig vor Ort die Daumen drücken werden.

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2004

WALDVIERTEL-RALLYE 2004
Clemens Baier/Levente Laczko

Knapp am Podest-Platz vorbei -Voll motiviert gingen Clemens Baier und Levente Laczko an den Start der Waldviertel-Rallye, das „Stockerl“ in der Klasse wurde nur knapp verpasst.
Nach dem Unfall bedingten Ausfall im Jahre 2003 auf dem zweiten Platz in der Klasse A7 liegend, war in diesem Jahr ein Stockerlplatz das erklärte Ziel von Baier-Racing. Leider war der Traum von einem Stockerlplatz in der schon nach den ersten beiden Sonderprüfungen ausgeträumt.

„Da wir zum ersten Mal mit Reifen von Matador an den Start gingen, hatten wir nur wenig Kenntnis, wie sich der Gummi verhalten wird. Ich habe eine zu harte Mischung gewählt und konnte die Reifen nicht auf Temperatur bringen. Als Joe dann eine andere Mischung im Service montieren ließ, waren die Zeiten in Ordnung, leider um zwei Sonderprüfungen zu spät“, resümierte Clemens Baier nach der Rallye.

Mit Fortdauer der Veranstaltung konnte Clemens das Tempo von „Gegner“ Friedl Ohrfandl locker mitgehen und sich auch näher bei Wolfgang Franek platzieren.

„Schade, dass uns mit den Reifen dieser Fehler passiert ist, aber man hat gesehen, dass Clemens mit den schnellen A7-Piloten durchaus mithalten kann. Die Matador-Reifen haben sich als sehr gut herausgestellt und wir haben einige Aufzeichnungen von Set-Up und Reifenmischung erstellen können. Kurz gesagt ein toller Test. Wir werden auch 2005 mit diesen Reifen an den Start gehen“, stellte Teamchef Joe Baier fest.

Grosses Kompliment an die Mannen von Skoda Grabner aus Hainfeld, die wieder einen perfekten Seat Ibiza ins Waldviertel brachten. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass es keinen einzigen technischen Ausfall gab, seit Grabner-Motorsport das Auto betreut.

Im Endklassement schaut das Resultat sehr gut aus, immerhin schaffte das Duo Baier/Laczko den 24. Gesamtplatz von über 90 Startern und den 4. Platz in der Klasse A7. Herzliche Gratulation gebührt an dieser Stelle noch den neuen Junioren-Staatsmeistern Rupert Schachinger und Nadeem Baig.

20. Rallyesprint - 16.08.2004
Joe Baier/Nina Irina Wassnig

Stockerlplatz Joe Baier und Co-Pilotin Nina-Irina Wassnig holten sich beim Rallyesprint den dritten Platz in der Gruppe A7, die Freude war groß.

Nach dem sensationellen Ergebnis bei der Triestingtalrally im März 2004 reiste das Baier Racing Team voller Zuversicht zum Rallyesprint nach Bruck/Leitha.

Am „heißen Sitz“ saß diesmal die aus der Rallyestaatsmeisterschaft bekannte Nina-Irina Wassnig. Ziel des Team vom MSV Litschau war ein Stockerlplatz in der Klasse A7 und soviel Challengepunkte wie nur möglich für Nina zu erkämpfen.
Der Seat Ibiza wurde von der Skoda Grabner Motorsport Crew nach der Triestingtal Rallye komplett revidiert und alle nur erdenklichen Teile erneuert bzw. getauscht. Das Fahrwerk wurde vom Bilstein Service Center Austria, unter der Leitung von Werner Jahrbacher, eigens für diese Rallye eingestellt.

Schon nach der ersten Sonderprüfung am Freitag war klar, dass Baier/Wassnig gegen die beiden “PS Monster“ der Konkurrenten Frisch und Heitzer keine Chance haben. Also konzentrierten sich die Beiden den 3. Platz in der Klasse A7 zu halten und gegen den Honda Piloten Pospisil zu verteidigen.

Obwohl die Strecke immer schlechter wurde, kamen die Beiden immer besser mit dieser zurecht, und schafften den 3. Platz in der Klasse A7 mit 25 Sekunden Vorsprung auf den Gegner im Honda.

„Es war wieder eine (fast) fehlerfreie Rallye von mir, die Zusammenarbeit im Auto hat mit Nina bei unserer ersten gemeinsamen Rallye super funktioniert. Die Mechaniker Max und Christian haben wieder einen tollen Job gemacht. Mein Ziel war, dass ich viele Challengepunkte für meine Co-Pilotin und einen Stockerlplatz erreiche – und dass ist ohne volles Risiko gelungen.“ sagt Joe Baier nach der Rallye.

Ganz besonderer Dank gilt den Sponsoren, speziell der Modellbaufirma TAMIYA, APPEL LEDERMÖBEL UND AUTO MAKE UP ZEILER, ohne deren Unterstützung der Einsatz nicht möglich gewesen wäre.

Als nächster Einsatz ist OMV Waldviertelrallye fixiert, ein Lauf zur öster. Meisterschaft, wer aber von den „Baier Brüdern“ den MSV-Litschau vertreten wird, muss noch intern geregelt werden...

Vorschau Rallyesprint 2004
Joe Baier/ Nina-Irina Wassnig

Nach seinem Klassensieg und 13. Gesamtplatz bei der Triestingtal Rallye im März 2004 nimmt Joe Baier wieder eine Schotterrallye in Angriff.

Als Co Pilotin nimmt diesmal Nina-Irina Wassnig am „heissen Sitz“ platz. „Da ich den Rallyesprint noch nie gefahren bin, vertraue ich diesmal auf die Ansagen von einer der erfahrensten und besten Beifahrerinnen Österreichs“, sagt Joe Baier und streut seiner Co-Pilotin Rosen.

Vor 3 Wochen absolvierte Joe in Hollabrunn mit seinem Seat Ibiza einen Schottertest, der sehr positiv ausgefallen ist. Werner Jahrbacher vom BILSTEIN SERVICE CENTER AUSTRIA hat danach einige Verbesserungen am Fahrwerk durchgeführt. Die Servicecrew von GRABNER MOTORSPORT in Hainfeld wird das Wettbewerbsfahrzeug wieder komplett revidieren. Sogar neue Motorsporthalbachsen werden eingebaut.

„Mein Ziel ist, dass wir in der Klasse A/7 einen Stockerlplatz erkämpfen können und ich sehr viele Punkte für meine Co-Pilotin in der Challengewertung erobern kann. Mit Frisch, Heitzer oder Dworak haben wir bekannte, starke Gegner aber auch die beiden ausländischen Teams Dimick und Pospisil werden nicht zu unterschätzen sein“. meint Joe Baier.

Das Baier-Racing-Team wünscht allen Teilnehmern eine schöne und unfallfreie Rallye.

1. Triestingtal-Rallye 2004
Joe Baier/Levente Laczko

Schon nach den ersten Besichtigungskilometern war dem Team Joe Baier/Levente Laczko vom MSV LITSCHAU klar, dass diese Rallye wohl die härteste Veranstaltung werden würde, seit dem Rallyedebut der Beiden 1999 bei der Internationalen Semperit Rallye.

Der Seat Ibiza wurde von der SKODA GRABNER MOTORSPORT Crew nach der Waldviertelrallye komplett revidiert und alle nur erdenklichen Teile erneuert bzw. getauscht. Das Fahrwerk wurde vom BILSTEIN SERVICE CENTER AUSTRIA, unter der Leitung von Werner Jahrbacher, eigens für dieses „Schotterevent“ gefertigt.

Joe Baier wählte ab der ersten SP das richtige Tempo zwischen schneller und fahrzeugschonender Fahrweise. Von den Zeiten her zeigte das Duo Baier/Laczko kontinuierliche Leistungen mit welchen sie immer auf einem „Stockerlplatz“ in der Klasse A/7 zu finden waren. Mit Fortdauer der Rallye kamen die Beiden immer besser mit der extrem schwierigen Strecke zurecht und übernahmen auf SP 9 mit einer sensationellen achten (!) Zeit die Führung in der Klasse A/7. Trotz zweier abgerissener Motoraufhängungen und einem beschädigtem Gasseil konnten Joe Baier und Levente Laczko ihren „waidwunden“ Seat auf Platz 1 der Klasse A/7 ins Ziel pilotieren, da sowohl Mühlberger (Überschlag) als auch Franek (Halbachse) die Rallye leider nicht beenden konnten. Somit landeten Baier/Laczko auf dem, für die Beiden, guten Platz 13 der Gesamtwertung von 47 gestarteten TeilnehmerInnen.

„Es war meine erste, fehlerfreie Rallye und ich war von mir selbst überrascht, dass ich mich bergab so schnell fahren getraut habe. Mehr war für einen „Frontantriebler“ ohne Sperrdifferential nicht zu „erfahren“. Danke an Alle, die mich unterstützt haben – ganz speziell möchte ich mich bei meinem Bruder „Teamchef Clemens“ und „meinen“ Mechanikern von GRABNER MOTORSPORT bedanken“, sagt ein überglücklicher Joe Baier nach einer gut besuchten (2000 Leute) Siegerehrung im Dorfstadl in Furth/Triesting nach der Rallye

Vorbericht Triestingtal - Rallye

Voll motiviert geht das BAIER-RACING TEAM in die Saison 2004.
Aufgrund des knappen Budgets werden heuer nur 2-3 auserwählte Läufe in Angriff genommen.

Den Anfang machen Joe Baier mit Co-Piloten Levente Laczko, die diesmal wieder mit einem Seat Ibiza an den Start gehen.
Das Auto ist nach dem „Hauskontakt“ von Clemens bei der Waldviertel Rallye wieder von den Mannen von GRABNER MOTORSPORT aufgebaut und komplett revidiert worden.

Auch am Fahrwerkssektor ist Joe nicht untätig geblieben: Werner Jahrbacher vom BILSTEIN SERVICE CENTER hat ein neues Schotterfahrwerk gebaut.

„Ich wollte einmal eine komplette Schotterrallye fahren, und da ich den Rallyesprint aus persönlichen Gründen nicht mag ist die Wahl auf die Triestingtalrallye gefallen.“ freut sich Joe Baier auf die Rallye.

Der sonst als Fahrer so erfolgreiche Bruder von Joe, Clemens Baier, wird diesmal als Einsatzleiter fungieren: “Ich hoffe, dass bei der starken Konkurrenz in der Klasse A/7 ein Stockerlplatz für Joe möglich wird, aber mit Franek, Frisch, Ohrfandl und Mühlberger wird das sicher nicht leicht.“ sagt Clemens Baier.

Speziellen Dank an die Fahrschule Schwedenplatz für die Unterstützung bei dieser Rallye.

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2003

„Brüderduell“

Mit großen Erwartungen fieberte das Baier-Racing-Team der OMV-Rallye entgegen, im Vordergrund stand das „Brüderduell“ zwischen Joe und Clemens.

Auf der ersten SP in der Wiener Krieau war die Stimmung sensationell, als Clemens, wieder mit Stammbeifahrerin Nina-Irina Wassnig, mit dem denkbar knappen Vorsprung von 9 Hundertstel gewann. Als beim Start zur SP 2 bei Joe das Schaltseil riss, war das Duell vorerst entschieden.

Die Mechanikercrew von Grabner-Motorsport aus Hainfeld leistete wieder Unmögliches und hatte den Schaden schon am Parkplatz in der Krieau behoben.Auf der ersten SP am Freitag gelang Joe, der auf die Ansagen von Levente Laczko vertraute, die bessere Zeit, doch auf SP 4 schlug Clemens mit einem Vorsprung von 29 Sekunden zurück. In dieser Gangart ging der erste Tag weiter, Clemens wurde seiner Favoritenrolle gerecht und fuhr tolle Zeiten, Joe „verhaute“ einmal mehr den ersten Tag einer Rallye. Am Samstag war Joe zweimal schneller als Clemens, doch „der kleine Baier“ ließ sich nicht beirren und holte den Führenden in der Klasse A/7, Markus Jaitz (Seat Ibiza KitCar) ein. Als dieser nach SP 14 sein Fahrzeug wegen einer kaputten Kupplung abstellen musste, war der Doppelsieg in der Klasse A/7 zum Greifen nahe.

Beim Auto von Clemens Baier riss zwar auch das Schaltseil ab – zum Glück aber vor dem langen Mittagsservice. Wieder zeigten die Mechaniker ihre Klasse, als sie von einem Freund aus dessen Privatauto ein Schaltseil ausbauten und ins Rallyeauto einbauten (Danke fürs Seil, Mario!). Auf den letzten Prüfungen passierte nichts Besonderes mehr, Clemens steckte ein wenig zurück und so durfte sich Teamchef Joe über den dritten(!) Klassensieg seines Bruders beim dritten Start im Jahr 2003 freuen. Joe selbst kam am Samstag etwas besser mit dem von Grabner-Motorsport gemieteten Auto zurecht und erreichte zum zweiten Mal nach 2001 bei der OMV Rallye den 2. Platz in der Klasse A/7.

Auf Rang drei fuhren unsere Freunde aus dem „Ländle“, Hanide und Kurt Adam. Sie demonstrierten damit wieder einmal, dass man auch mit wenig Budget, aber viel Liebe zum Sport, schöne Erfolge feiern kann. Nochmals Gratulation!„Es war eine toll organisierte Rallye, mit dem bestmöglichen Ergebnis für uns, schade nur, dass ich das Schaltseilproblem in der Krieau hatte. Trotzdem haben wir dem Publikum und unseren Freunden eine tolle Show geboten. Wir haben sehr lange gefeiert, denn mit meinem Bruder am Stockerl zu stehen war eine tolle Sache“, resümiert Joe nach der Rallye. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, ich habe auch wieder Staatsmeisterschaftspunkte in der Gruppe A gemacht. Jetzt freue ich mich schon auf die Waldviertel Rallye, denn die neue Strecke kommt mir sicher entgegen“, sagt Clemens Baier.

Vorschau OMV Rallye 2003

So wie letztes Jahr wird das BAIER RACING TEAM 2 Autos bei der diesjährigen OMV Rallye an den Start bringen.
Nach zwei Siegen heuer in der Klasse A/7 hofft Clemens Baier wieder auf ein Topresultat. Letztes Jahr machte ihm die Technik seines Seat´s einen Strich durch die Rechnung – auf Platz 2 in der Klasse A/7 liegend sprang der Motor nicht mehr an.

Auch Bruder Joe, der als Einsatzleiter seinen „kleinen“ Bruder heuer bei seinen Siegen unterstützte, will es noch einmal wissen: „Ich habe mir ein komplett gleiches Auto angemietet, jetzt haben wir absolut das gleiche Material und alle sind schon sehr neugierig, ob ich schneller sein werde wie Clemens.“ erklärt Joe.
Der absolute Höhepunkt der Rallye wird die Superstage in der Krieau sein, denn die Rallyeleitung hat den Beiden zugesagt, dass sie gegeneinander fahren dürfen.
Beide Autos werden von GRABNER MOTORSPORT, einem Skoda Händler aus Hainfeld, betreut, und um´s Fahrwerk hat sich wieder Werner Jahrbacher vom BILSTEIN SERVICE CENTER AUSTRIA in Ebreichsdorf bemüht.
„Ich hoffe, dass wir Beide ins Ziel kommen und wenn sich zwei Stockerlplätze ausgehen, wäre das für uns eine tolle Sache“, sagt Clemens Baier.

Danke an alle, die uns bei dieser Rallye unterstützen.

Bericht BOSCH Rallye

Wieder Klassensieg für Clemens Baier und Nina-Irina Wassnig

Nach dem sensationellen Ergebnis bei der OMV Burgenland Rallye im März gingen die beiden zuversichtlich bei der BOSCH Rallye an den Start. Ziel war ein Podestplatz in der Klasse A/7.

Nach den ersten beiden Sonderprüfungen lag man auf dem enttäuschenden 4. Platz in der Klasse – sogar hinter G. Dworak.

Auf SP 3 war man wieder in alter Form unterwegs und setzte sich souverän auf den zweiten Platz in der Klasse A/7. Am Ende des ersten Tages fiel der führende Kit-Car Pilot Arni Heitzer wieder wegen eines technischen Defektes aus und das Team von BAIER-RACING übernahm die Führung. Der von GRABNER MOTORSPORT aus Hainfeld betreute Seat Ibiza lief hervorragend und das Bilstein Fahrwerk, welches von Werner Jahrbacher (BILSTEIN AUSTRIA) erneut verbessert wurde, hielt perfekt.

Die Servicecrew hatte sogar soviel Zeit, dass die beiden Mechaniker bei der Reparatur des schwer beschädigten Peugeot unserer „Klassengegner“ und Freude Mühlberger aus Litschau mithalfen und so die Weiterfahrt ermöglichten.

Kurz vor Ende der Rallye machten es Clemens Baier und Nina –Irina Wassnig noch einmal spannend: Klar in Führung liegend rutschten sie in einen Graben und verloren ca. 1 min 30 sec. Der Vorsprung schmolz - weniger als 60 Sekunden lagen die Beiden nur mehr vor den „Adam`s“! Die vorletzte SP lief ohne Zwischenfall, doch auf der letzten SP versagten die Bremsen und die Beiden rutschten wieder von der Strecke.

Jetzt begann das Zittern am Serviceplatz – wurde der Sieg verschenkt? „Gott sei Dank war der Zeitverlust beim zweiten Ausrutscher nicht so groß und wir haben trotzdem gewonnen. Leider sind wir in der Gruppe A Wertung von Platz 6 auf Platz 8 abgerutscht – das sind 3 verschenkte Punkte. Trotzdem bin ich mit Clemens und Nina-Irina sehr zufrieden.“ fasst Teamchef Joe die Rallye zusammen.

Vorbericht OMV Burgenland Rallye

Clemens Baier wird auch heuer wieder mit dem Seat Ibiza Cupra an den Start der Burgenland gehen.
Nach dem 2. Platz (Klasse A7) beim Rallyedebut vor 12 Monaten hofft das Team auf eine Wiederholung des Ergebnisses.

„Die Strecken sind großteils gleich wie im vergangenen Jahr und der hohe Schotteranteil kommt meinem Fahrstil eher entgegen“, meint der junge Pilot, der wieder im Seat Ibiza von Bruder Joe Platz nehmen wird. Nach zwei technisch bedingten Ausfällen in aussichtsreichen Positionen in Aspang und im Wald4tel hofft man, dass es wieder mit einer Zielankunft klappt.

Mit dem neuen, erfahrenen Serviceteam, rund um den Hainfelder SKODA Händler Hans Grabner, welches das Auto perfekt vorbereitet, funktioniert die Zusammenarbeit bereits sehr gut.
„Wir sind sehr froh, so eine professionelle Service-Crew für unser Auto gefunden zu haben“, sagt Bruder Joe und möchte sich auf diesem Weg nochmals bei „Koksi“ Kogler für den Tipp bedanken.
Auch das Fahrwerk wurde einem absoluten Profi anvertraut. Werner Jahrbacher von Bilstein Motorsport Österreich wird das alte Bilstein Fahrwerk wieder auf Vordermann bringen. „Wir erhoffen uns speziell von dieser Erneuerung sehr viel, da Werner Jahrbacher der Spitzenmann „in Sachen Fahrwerk“ ist“, so Einsatzleiter Joe.

Die Co-Pilotin ist wieder Nina-Irina Wassnig, welche dem jungen Fahrer Clemens Baier im vergangenen Jahr die nötige Ruhe und viel gute Tipps geben konnte. In Oberwart wird man auch die neuen Teamjacken bewundern können, die von Freunden (Fa. Good-Connection) dem Team gesponsert wurden.

Nach der langen Winterpause freuen sich alle Teammitglieder auf die, hoffentlich unfallfreie Saison 2003.

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